Der eigentliche Beginn des närrischen Treibens in Rosenfeld war um 1948/49.
Da nämlich organisierten Willy Lehmann, Emil Schühler und Paul Dauer, alle samt im damals existierenden Volkschor,
den ersten Maskenball für Rosenfeld. Die richtige Vereinsgründung erfolgte dann im Jahr 1963 als die Rosenfelder Feuerwehrleute
um Konrad Müller und Günter Kanitz den Verein ins Leben riefen.
Ganz am Anfang war das Programm nur reine Männersache - erst später kamen dann die Funken hinzu.
Die Männer wollten regelmäßig in der Faschingszeit einen Maskenball in Rosenfeld veranstalten.
Damit die Besucher auch unterhalten wurden, studierten sie Tänze und Sketche ein.
Außerdem wurde mit Begleitung von Hausmusikern viel gesungen.
Dieser Tradition folgend fanden jährlich zwei Veranstaltungen jeweils am Wochenende vor Aschermittwoch,
sowie das Zempern am Sonnabend des Faschingswochenendes statt.
Seit einigen Jahren haben wir unser Faschingswochende sowie das Zempern um jeweils eine Woche vorverlegt.
Auch beim Zempern hat sich die Tradition etwas geändert. Wurde früher nur in Neubleesern, Döhlen und Rosenfeld gezempert,
jetzt beehren wir auch seit einigen Jahren die Zwethauer Bürger.

Der RCV hat keinen Elferrat und auch kein Prinzenpaar. Die Mitgliederzahlen schwanken zwischen 40 - 50
Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Aufgrund unserer ländlichen Gegend ist gerade bei den Jugendlichen nach dem
Schulabschluss eine weitere Mitgliedschaft unterbrochen oder gar beendet.

Es gibt aber natürlich beim Rosenfelder Carneval Verein einen Präsidenten und das war seit 1991 Uwe Zimmerling aus Döhlen.

Schon seit ein paar Jahren steht dem RCV kein Saal mehr zur Verfügung.
Die einzige Gaststätte, die einen solchen besaß, stellte im Jahr 2000 das Gaststättengewerbe ein.
Seit dieser Zeit fanden die Veranstaltungen des RCV in einem großen Zelt statt. Das ist gar nicht so unmöglich, wie es klingt.
Das haben auch die Narren und Närrinnen bemerkt, die die Veranstaltungen der letzten Jahre besuchten.
Denn ein beheiztes Zelt hat vor allem im Winter ein ganz besonderes Flair.

Nach 10 Jahren Fasching im Zelt, zogen wir in der Saison 2009/2010 nach Zwethau in den ehemaligen S&L Markt.

Ein weiterer Schnitt für uns ist die Zusammenlegung der Gemeinden Großtreben-Zwethau und Beilrode zum 01.01.2011.
Aus diesem Grund ist die Schlüssel- und Machtübernahme am 11.11.2010 die letzte in unserer eigenen Gemeinde-
verwaltung.

Ab der Saison 2012/2013, nach sieben Wahlperioden, das sind immerhin 21 Jahre, hat unser Uwe nun Platz für einen Nachfolger gemacht. Dieser heißt Reiner Tillack und kommt aus Zwethau.

Ab der Saison 2015/2016 ist Jens Gebhardt neuer Vereinsvorsitzender.